SIRUP SELBER MACHEN – DIE BASICS, TIPPS UND TRICKS

Sirup selber machen ist gar nicht schwer! Hier habe ich die wichtigsten Basics für die Herstellung von Sirup gesammelt. (Für alle Sirup-Neulinge)

Die Tipps hier gelten vor allem für Sirup aus Kräutern und Blüten (wie zum Beispiel Lavendel). Für Sirup aus Obst gibt es ein paar andere Regeln, die werden an dieser Stelle aber nicht behandelt. Einige der Tipps habe ich von diesem wundervollen Foodblog abgeguckt.

Sirup selber machen

Sirup selber machen – das muss man beachten:

1. Sterile Flaschen

Die Flaschen müssen steril sein, sonst hält sich der Sirup nicht so lange und kann schimmeln bzw. schlecht werden. Dazu gibt es mehrere Methoden, zum Beispiel:
Die Flaschen und Deckel mit heißem Wasser übergießen
In einem Topf auskochen
Im Backrohr bei ca. 80-120 °C für 20 Minuten – hab ich selbst noch nicht versucht, aber in einigen Foren wird das auch für Bügelflaschen mit Gummiverschluss empfohlen

Um alles steril zu behalten muss der Sirup kochend (bzw. gleich nach dem Kochen, noch ganz heiß) in die Flaschen abgefüllt werden. Dazu einen Trichter verwenden, damit der Verschluss nicht verschmutzt wird.
Die Flaschen müssen sofort nach dem Einfüllen verschlossen werden, damit keine Bakterien hineinkommen.

2. So viel Zucker!?

Beim ersten Mal Sirup selber machen habe ich mich ein bisschen erschreckt, weil in jedem Rezept für Sirup mindestens 1kg Zucker auf 1 Liter Wasser kommt. Fakt ist nun einmal, dass der Zucker den Sirup so lange haltbar macht. Außerdem verwendet man den Sirup ja (meistens) gespritzt… also alles halb so wild, würd‘ ich mal sagen…

Kurzum: es muss also jede Menge Zucker in den Sirup, denn der Zucker konserviert ihn! Süßstoffe, Birkenzucker oder Stevia können den Zucker nicht ersetzen.

3. Zitronensäure

Zusätzlich zum Zucker ist bei den meisten Siruprezepten auch Zitronensäure dabei, die konserviert ebenfalls. Zitronensäure bekommt man entweder durch Auspressen und Mitkochen von echten Zitronen oder durch gekaufte Zitronensäure. Diese bekommt man im Supermarkt (weißes Pulver, meistens in Nähe der Backsachen, wie zB der Gelierzucker etc.)
Es gibt auch eigenen Sirupzucker, zum Beispiel von Wiener Zucker, wo die Zitronensäure schon im richtigen Maßstab enthalten ist. Meine Tante verwendet den oft und kann ihn empfehlen. (Ich werde nicht von Wiener Zucker bezahlt 😉

4. Das ideale Verhältnis?

Je nach Rezept kann das ideale Verhältnis von Wasser zu Zucker variieren. Bei Sirup aus Obst, wo viel Pektin enthalten ist (Brombeeren,..), kann der Sirup leicht zu einem Gelee werden, wenn zu wenig Wasser enthalten ist. Bei Sirup aus Kräutern kann man jedoch ungefähr mit einem Verhältnis 1:1 rechnen. (z.B. 1 Liter Wasser pro 1 kg Zucker)

Bei Sirup aus Obst oder Beeren ist meistens das Mischverhältnis 2:1 (also 2 Liter Wasser zu je 1 kg Zucker).

5. Lagerung und Haltbarkeit

Wenn die Flaschen steril sind und alles richtig gemacht wurde, und er dunkel und kühl gelagert wird, hält sich der Sirup für mindestens 1 Jahr. (Lagerung zum Beispiel im Keller) Wenn die Flasche mal geöffnet ist, sollte man sie im Kühlschrank aufbewahren und innerhalb von ein paar Tagen aufbrauchen.

Leave a Comment

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*