DIE FORMEL FÜR DIE PERFEKTE GRILL-MARINADE

Da ich beim Grillen normalerweise zur Spezies der Beilagen- und Bier-Mitbringer gehöre, hab ich mich für mein letztes Rezept, glacierte Karree-Steaks mit Nektarinen und Schafskäse im Zucchinimantel ausgiebig bei den Grill-Experten in meinem Freundeskreis nach Tipps umgehört. Werden die Steaks vorher für ein paar Stunden (oder besser über Nacht) in eine Marinade gelegt, nehmen sie den Geschmack besser auf. Was alles zu einer perfekten Marinade gehört, findet ihr weiter unten im Beitrag.

Hier habe ich außerdem Tipps für euch zusammengetragen, wie man dem Austrocknen von Grillfleisch vorbeugt.

Schweinskarree Tipps für die perfekte Grill Marinade

Hier kommen die ultimativen Tipps für marinierte Karree-Stücke von Grillmeister Leslie:

– das Fleisch darf nicht austrocknen, es sollte immer ganz mit Marinade bedeckt sein
– mindestens 4 Stunden (am Besten aber über Nacht) in der Marinade ziehen lassen
– nicht direkt über der Flamme grillen
– während dem Grillen sollte das Fleisch ebenfalls feucht gehalten werden. Also immer wieder mit einem Pinsel das Fleisch mit Marinade bestreichen.

Die Formel für perfekte Marinade

Ob für Schweinskarree, oder Koteletts, Rindersteaks oder Hühnerfleisch. Die Gewürze der Marinade können jeweils dem Fleisch angepasst werden. Aber die Grundformel bleibt die selbe:

Jede Menge Öl + Säure + Zucker + starke Aromen = Mp (Marinade, perfekt)

Das Verhältnis der Zutaten variiert je nach Geschmack und Vorlieben.

Öl: Olivenöl eher meiden, das hält die starke Hitze beim Grillen nicht gut aus. Besser ein neutraleres Öl wie Sonnenblumen- oder Maiskeimöl. Diese sind hitzebeständiger.

Säure: Fruchtsaft oder Fruchtsirup: Die fruchtige Komponente sorgt für etwas Säure und bietet gleichzeitig einen Kontrast zu den schweren Aromen. (Dazu mehr später)
Hier kann man sich wirklich austoben! Wie wäre es zum Beispiel mit Hugo statt Fruchtsaft? Etwas Weißweinessig oder Balsamico? Oder Ananas? Oder Marille?

Zucker: Die süße Komponente der Formel schmeckt besonders gut, wenn der Zucker beim Grillen karamellisiert.
Statt Zucker kann natürlich durch Honig oder auch zum Beispiel Ahornsirup ersetzt werden.

Starke Aromen: starke Aromen werden benötigt, weil beim Grillen viel vom Aroma verloren geht.
Hier rät der Grillmeister zu Gewürzen wie Cumin, Paprika, Curry Pulver (aus dem Indische Supermarkt) und natürlich viel Salz und Pfeffer. Auch Bier ist eine gute Ergänzung. Ich hab hier auch schon mit Kakao-Pulver experimentiert, was ziemlich interessant geschmeckt hat 😉

Für die absoluten Puristen unter euch gibt es die Formel auch noch einmal abgeleitet.

Wem das obige alles zu viel Tam Tam ist, der nehme also:

Öl + Bier = Mp‘ (die perfekte Marinade für Puristen)

Hier ist der Link zu meinem letzten Rezept: Glacierte Karree-Steaks mit Nektarinen und Schafskäse im zucchinimantel

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