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KÜRBISCURRY MIT GERÖSTETEN WALNÜSSEN, ZWETSCHGEN UND BIRNEN

Nach einem großartigen Roadtrip durch die USA (wo ich übrigens in Las Vegas geheiratet hab ;), bin ich trotzdem auch froh, wieder zu Hause zu sein! Und froh, wieder kochen und fotografieren und bloggen zu können! Ich hab meinen Laptop und meine Kamera zwar mitgehabt, leider hatte sich mein Blog aber durch ein Update ins Nirvana geschossen und ich konnte mich für 3 Wochen nicht einloggen. Jetzt endlich hab ich die Zeit gehabt um das Problem zu beheben (Es war wie fast immer in der IT eine ganz simple Lösung, nach der man tagelang suchen muss). Gestern gab’s deswegen zur Feier ein scharfes würziges Kürbiscurry mit gerösteten Walnüssen, Zwetschgen und Birnen. (Direkt zum Rezept!)

Ist -no na – keine typisch österreichisches oder Wiener Gericht, wie das Wort „Curry“ schon andeutet, aber die wichtigsten Zutaten haben alle in Österreich gerade Saison, da muss man einfach was damit machen!

Ich mach dieses Curry von Zeit zu Zeit, und halte mich nie genau ans Rezept. Beziehungsweise gibt es eigentlich kein bestimmtes Rezept dazu, aber eine grobe Struktur, an die ich mich halte. Im Prinzip sind die Zutaten völlig abhängig davon, was mein Kühlschrank hergibt, aber die Gewürze sind immer ähnlich. Gestern war es das erste Mal, dass ich geröstete Walnüsse verwendet hab, und ich war überwältigt!

Mit Fleisch schmeckt das Kürbiscurry auch super, zB. Schweinefleisch passt gut. Dann muss man es in Stücke schneiden und nach dem Rösten von Zwiebeln, Knoblauch und Ingwer in der Pfanne braten. Erst danach dann den Kürbis und das restliche Obst/Gemüse hinzufügen. Ich esse es meist mit Reis, aber Brot wie Naan oder Pita ist auch sehr gut dazu.

Weil dieses Curry sehr flexibel ist, hab ich hier noch aufgelistet, was man durch was ersetzen kann:

Übersicht der Zutaten und mögliche Alternativen

  • Ich benutze immer Zwiebel, Knoblauch und frischem Ingwer, und zwar viel davon!!
  • Die Walnüsse kann jederzeit durch eine andere Art von Nüssen wie Mandeln, Cashew, Pekannüsse, ersetzt werden … Man muss sie auch nicht unbedingt rösten, aber ich kann es sehr empfehlen! Normalerweise werden die Nüsse ohne Öl gebraten (oder nur sehr wenig). So muss man sehr vorsichtig sein, sie zu verbrennen. Das heißt, man muss die Nüsse in der heißen Pfanne ständig umrühren, solange bis sie etwas verbrannt riechen (aber nicht verbrannt sind). Die Röstung verleiht einen leckeren „smokey“ Geschmack. Sie sind der beste Teil vom Kürbiscurry!
  • Der Kürbis kann auch durch Erdäpfel oder Süßkartoffeln ersetzt werden, dann ist es halt kein Kürbiscurry mehr, aber genau so gut.
  • Die Früchte, die ich verwendet (Zwetschge und Birne) sind nicht unbedingt notwendig, aber bieten eine interessante süß-saure Nuance. Man sollte nur sehr wenig vom Obst verwenden, sonst wirds zu sauer.
  • Die Rosinen können durch Preiselbeeren ersetzt werden.
  • Manchmal kommt auch Gemüse wie Karotten oder grüner Paprika hinein.
  • Normalerweise verwende ich die folgenden Gewürze: Kreuzkümmel, frische Chilischoten, Kardamon, Zimt, Nelken, Kurkuma. Absolut notwendig für den Geschmack sind mMn: Kurkuma, Kreuzkümmel und Zimt. Die Chilis sind nur ein „Muss“, wenn man es scharf mag (wie ich). Der Kardamon fügt etwas „frischen“ Geschmack hinzu, ist aber nicht zwingend notwendig, die Nelken machen das Ganze noch orientalischer …
  • Dieses Mal hab ich das Curry mit Steirischen Käferbohnen gemacht, aber Linsen oder Erbsen passen eigentlich besser.
  • Die Gewürze sollten möglichst lange köcheln, damit sie ihr Aroma entfalten. Gleichzeitig sollte halt der Kürbis nicht total zerkocht sein, hier muss man ein bisschen aufpassen.

Kürbiscurry

Rezept für Kürbiscurry mit gerösteten Walnüssen

pumpkin curry

Kürbiscurry mit gerösteten Walnüssen

Vorbereitungszeit 10 Min.
Zubereitungszeit 20 Min.
Arbeitszeit 30 Min.
Portionen 2 Portionen

Zutaten
  

  • 250 g Kürbis
  • 250 g Bohnen aus der Dose, 100g trockene Bohnen
  • 2 Zwetschgen
  • 1 Birne
  • 1 kleiner Zwienel
  • 3-4 Zehen Knoblauch mindestens!
  • 2-3 TL frischer Ingwer mindestens!
  • 2-3 EL Öl zum Braten vom Zwiebel
  • 1-2 Handvoll Walnüsse
  • 1-2 EL Rosinen
  • 250 ml Gemüsesuppe
  • 1-2 Chilischoten
  • 2-3 TL Kurkuma
  • 1-2 TL Zimt gerieben (oder 1 Stange)
  • 1-2 TL Kreuzkümmel gerieben
  • 2 Nelken
  • 1-2 TL Kardamon
  • Salz
  • 2 TL Honig

Anleitungen
 

  • Zwiebel, Knoblauch, Ingwer klein hacken, Kürbis, Zwetschgen und Birne in Stücke schneiden. (Nicht zu klein, sonst werden sie schnell zu weich)
  • Walnüsse klein hacken und ohne Öl auf mittlerer Hitze in der Pfanne rösten. (Je nach Qualität der Pfanne eventuell ein paar Tropfen Öl). Ständig umrühren, so dass nichts anbrennt.
  • Die Nüsse sind fertig geröstet, wenn sie ein dünkleres Braun haben und leicht verbrannt riechen (aber nicht sind!). Aus der Pfanne nehmen und zur Seite stellen.
  • Mit ein paar EL Öl die Zwiebel anrösten, bis sie leicht braun sind, dann den Knoblauch und Ingwer hinzufügen.
  • Nach ein paar Minuten auf mittlerer Temperatur die Gewürze und Chillis hinzufügen und ca. 1 Minute lang anrösten. Wenn eine Zimtstange statt geriebenem Zimt verwendet wird, diese erst später hinzufügen (nach der Suppe).
  • Mit Suppe aufgießen. Wenn die Suppe heiß ist, 1-2 TL Honig hinzufügen.
  • Kürbis hinzufügen, ein paar Minuten köcheln lassen. Soße abschmecken, eventuell nachwürzen, nachsalzen.
  • Rosinen, Zwetschgen und Birnenstücke hinzufügen und das Ganze ca. 10 Minuten köcheln lassen.
  • Je länger es kocht, desto besser schmeckt es, aber Achtung, dass der Kürbis nicht zu weich wird.
  • Mit den gerösteten Nüssen als Topping servieren.

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