ODE AN DIE BRATLFETTN

Die Bratlfettn ist das Beste überhaupt. Vielleicht nicht das Gesündeste. Und ich sag ja auch nicht, dass man sie jeden Tag essen sollte. Obwohl ich das in den letzten Tagen sehr wohl getan hab und zwar zum Frühstück 😉 . (Direkt zum Rezept)

Aber beim Heurigen ist ein Bratlfettnbrot bei mir fast immer dabei und bei jedem Bissen freu ich mich über diese perfekte Kombination aus purem Fett vermischt mit Salz, Knoblauch, Gewürzen und dem Aroma von Schweinsbraten, der stundenlang im Ofen alles gegeben hat, um ihr möglichst viel von seinem Geschmack abzugeben. Danke Schweinsbraten, für deine Mühe!

Kurzum: ich liebe Bratlfettn!

Bevor es zum „Rezept“ geht, möchte ich den Besitzern vom gemütlichen und sympathischen Stadtheurigen „Schank zum Reichsapfel“ ganz herzlich danken, die mir mit einem typischen rot-weiß-rot karierten Tischtuch für die Fotos versorgt haben. Vielen Dank!! Auf der Such nach so einem Tuch hatte ich davor schon erfolglos ein paar Geschäfte abgeklappert. Mein Freund ist dann kurzum einfach in den Heurigen gegangen und hat gefragt, ob wir uns ein Tuch ausborgen können 😉 Nicht nur deswegen kann ich die Schank sehr empfehlen!

Schank zum Reichsapfel
Karmeliterplatz 3, 1020 Wien

Bratlfettn

Wie macht man Bratlfettn also selbst?

Erstens: Man macht einen Schweinsbraten, zum Beispiel so.

Zweitens: Man hebt eine Teil vom Saft auf und tut ihn in den Kühlschrank. Das Fett verfestigt sich und kann jetzt aufs Brot geschmiert werden. Nach einer Zeit mischt man nochmal um, damit sich das feste Fett mit den flüssigen Anteilen vermischt.

Der Saft sollte ziemlich fettig sein, ansonsten wird es beim Abkühlen nicht fest. Wer von seinem Schweinsbraten ein Stück vom Saft für die Bratlfettn aufheben möchte, sollte also während dem Braten nicht zu viel Flüssigkeit für den Saft zugießen.

Wer eine Bratlfettn UND trotzdem jede Menge Saft für den Braten haben möchte, gibt am Besten direkt nach dem Braten den fettigen Teil des Bratensaftes zur Seite. Den Rest des Saftes noch einmal mit Suppe oder Wasser aufgießen, damit man viel Saft bekommt.

 

Hier geht’s also zum Rezept für Bratlfettn

Rezept drucken
Bratlfettn
Portionen
Personen
Zutaten
  • 1 Schweinsbraten mit Bratensaft Rezept siehe Link
Portionen
Personen
Zutaten
  • 1 Schweinsbraten mit Bratensaft Rezept siehe Link
Anleitungen
  1. Schweinsbraten nach Anleitung herstellen (Link zum Rezept für Schweinsbraten).
  2. Nach dem Ende des Bratens einen beliebigen Anteil vom Bratensaft abschöpfen. (Mit möglichst hohem Fettanteil)
  3. Bratensaft in eine Dose / ein verschließbares Glas füllen und für einige Stunden im Kühlschrank kühlen lassen.
  4. Das Fett wird durch die Kühlung fest und kann nun als Brotaufstrich verwendet werden.
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