BAUERNBROT

Zum Heurigen gehört natürlich auch ein richtig gutes Bauernbrot. Ob zur Brettljause oder zu Aufstrichen: das Gute beim Heurigen ist, dass man sich nicht entscheiden muss! Man bestellt einfach ein bisschen von allem und isst es gemeinsam.
Wer es in nächster Zeit nicht zum Heurigen schafft, aber trotzdem Gusto bekommen hat: Hier kommt ein Rezept für Bauernbrot, das ich vor kurzem ausprobiert hab. (Direkt zum Rezept)

Bauernbrot

Wenn ich beim Heurigen bin, bestell ich mir immer ein Brot mit Grammelschmalz oder Bratlfettn. Hier sind die Rezepte dazu: Grammelschmalz, Bratlfettn.

 

 

R01 Bauernbrot-(14-von-38)

Das Originalrezept kommt von dieser Tiroler Seite, ich hab es ein bisschen abgewandelt und die Anleitung genauer beschrieben. Und hier kommt noch ein Foto, weil ich mich nicht entscheiden konnte…R02 Bauernbrot-(32-von-38)

Hier ist das Rezept für’s Bauernbrot

Rezept drucken
Tiroler Bauernbrot
Vorbereitung 15 Minuten
Kochzeit 45 Minuten
Wartezeit 60 Minuten
Portionen
kleiner Laib
Zutaten
  • 300 g Roggenvollkornmehl
  • 200 g Weizenweißmehl
  • 50 g Dinkelvollkornmehl
  • 1 TL Salz
  • 1 TL Kümmel gerieben oder ganz (oder Brotgewürz)
  • 1 TL Koriander gerieben (oder Brotgewürz)
  • 5 EL Leinsamen (nach Belieben)
  • 5 EL Sonnenblumenkerne (nach Belieben)
  • 350-400 ml Wasser lauwarm
  • 1/2 Würfel Hefe (Germ) frisch (trocken 1 Packerl zu 7g)
Vorbereitung 15 Minuten
Kochzeit 45 Minuten
Wartezeit 60 Minuten
Portionen
kleiner Laib
Zutaten
  • 300 g Roggenvollkornmehl
  • 200 g Weizenweißmehl
  • 50 g Dinkelvollkornmehl
  • 1 TL Salz
  • 1 TL Kümmel gerieben oder ganz (oder Brotgewürz)
  • 1 TL Koriander gerieben (oder Brotgewürz)
  • 5 EL Leinsamen (nach Belieben)
  • 5 EL Sonnenblumenkerne (nach Belieben)
  • 350-400 ml Wasser lauwarm
  • 1/2 Würfel Hefe (Germ) frisch (trocken 1 Packerl zu 7g)
Anleitungen
  1. Das Roggenmehl, Weizenmehl und Dinkelmehl in einer großen Schüssel mit dem Salz, dem Koriander und dem Kümmel vermischen.
  2. Vom lauwarmen Wasser ca. 100ml in eine Tasse geben und mit der frischen Hefe vermischen. Wenn Trockenhefe verwendet wird, diese direkt mit dem Mehl vermengen.
  3. Nach und nach den Rest vom lauwarmen Wasser hinzufügen und gut durchkneten (mit den Händen oder dem Knethaken vom Mixer). Je nach Beschaffenheit des Mehls muss eventuell noch mehr Wasser oder mehr Mehl dazugetan werden.
  4. An einem warmen Ort für ca. 30-40 Minuten aufgehen lassen. Dabei die Schüssel mit einem Küchentuch zudecken. Ich heize dafür kurze Zeit den Ofen auf 40-50°C und lasse den Teig dort gehen. (Während die Schüssel im Ofen steht, muss er abgedreht sein, sonst wird die Luft zu heiß und trocken.) Im Winter stelle ich die Schüssel in die Nähe der Heizung.
  5. Der Teig sollte nach 30-40 Minuten ca. auf das Doppelte aufgegangen sein. Falls der Teig noch immer so groß ist wie zu Beginn, ist der Ort zum Gehen lassen eventuell nicht warm genug und man muss den Teig dafür länger stehen lassen.
  6. Wenn der Teig ca. auf das Doppelte aufgegangen ist, kann man Sonnenblumenkerne und Leinsamen dazumischen und wieder für 30 Minuten an einem warmen Ort zugedeckt stehen lassen. Jetzt kann auch schon der Ofen vorgeheizt werden, und zwar auf 200°C Heißluft.
  7. Die Hände mit Mehl bestäuben. Den Teig zu einem Laib kneten. Meist muss dafür noch mehr Mehl auf den Teig gestreut werden.
  8. Auf die unterste Schiene im Ofen kommt ein Backblech, das mit Wasser gefüllt wird. Dadurch entsteht Wasserdampf und das Brot wird knuspriger und saftiger. Eventuell muss man während dem Backen noch mehr Wasser dazu gießen.
  9. Das Brot kommt für ca. 40 Minuten auf die mittlere Schiene auf ein Bachblech mit Backpapier. Je nach Ofen kann die Zeit variieren.
  10. Um zu erkennen, ob das Brot fertig ist, nehmen es manche aus dem Ofen und klopfen auf den Boden. wenn es hohl klingt, ist es fertig. Alternativ kann man wie bei einem Kuchen, mit einem Spieß oder einer Stricknadel in das Brot stechen. Wenn Teig auf dem Spieß kleben bleibt, ist es noch nicht fertig.
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